Donnerstag, 20. Juli 2017

KI 027

Drei mal drei mal drei
Sind immer einer zuviel
Für eine Paarung

jens tuengerthal 20.7.2017

KI 026

Wenn zwei eins sind greift
Weniger Berechnung als
Zahlloses Gefühl

jens tuengerthal 20.7.2017

KI 025

Erwartungsgemäß
Ist alles berechenbar
So wird uns erzählt

jens tuengerthal 20.7-2017

KI 024

Ist logisch auch wahr
Gibt es überhaupt Wahrheit
Wo bleibt der Zweifel

jens tuengerthal 20.7.2017

KI 023

Ist berechenbar
Wahr oder nur uns logisch
In seinem System

jens tuengerthal 20.7.2017

KI 022

Algorithmenmacht
Prägt unser Leben weiter
Als wir wohl rechnen
jens tuengerthal 20.7.2017

Widersteher

Was ist politisch korrekte Erinnerung in der Demokratie?

Der 20. Juli ist nur ein Tag, ob er der wichtigste war, der militärische Widerstand allein zählt, streiten sich Historiker und politisch engagierte Zeitgenossen seit langem und es gilt als chic, den Widerstand zwar zu würdigen, aber dessen demokratische Qualität infrage zu stellen, den George Jünger und frühen Nationalsozialisten Stauffenberg für fragwürdig zu halten und so hat sich die politisch korrekte linke Seite des politischen Spektrums mit den alten Rechten wenn auch aus anderen Gründen vereint, die den Widerstand der Offiziere schon immer fragwürdig fanden. Letztere wehrten sich gegen den Ungehorsam, den sich kein deutscher Offizier zu schulden kommen lassen dürfe.

Groß in Szene gesetzt wurde Stauffenberg zuletzt in dem Film Operation Walküre, in dem, der nicht ohne Grund in Verruf geratene Tom Cruise, die Rolle des Helden Stauffenberg spielte und ihn so einem breiteren amerikanischen Publikum vorstellte. Ein Grund mehr für das linke und vermeintlich liberale Publikum sich doch mal wieder vom militärischen Widerstand zu distanzieren.

Was wollten die führenden Militärs, die während des Krieges als einzige ein Attentat realisieren konnten, danach wirklich?

Reichskanzler sollte Carl Friedrich Goerdeler werden, ein früherer DNVP Politiker, was Linke gern mit Nazi gleichsetzen, was aber real dessen Gegenteil war und der bis zur Übernahme der Macht durch die Nationalsozialisten noch Bürgermeister in Leipzig war. Von diesem Amt war er zurückgetreten nachdem Nazis das Mendelssohn-Bartholdy Denkmal in der Stadt geschändet hatten.

Kein Linker, kein Kommunist sondern ein national Konservativer war der vorgesehene Kopf der neuen Republik, die an vorige Weimarer Traditionen konstruktiv anknüpfen wollte, was all das Geschwätz von Stauffenbergs NSDAP Mitgliedschaft und seiner Fragwürdigkeit als George Jünger wohl in den Schatten stellt.

Es sollte kein Militär sondern ein ausgewiesener Zivilist, der seit den 30er Jahren im Ausland für den Widerstand gegen Hitler geworben hatte, zum Reichskanzler werden, darum das Attentat, was nur der letzte Versuch war, als reine Ehrensache einer elitären Offizierskaste abzutun, zeugt schlicht nur von Ahnungslosigkeit. Goerdeler hat dies Attentat wie viele Beteiligte den Kopf gekostet und nur weil dieser Widerstand logisch keine Kommunisten und sehr wenige Sozialdemokraten umfasste, weil es die in der Führung der Wehrmacht nicht gab, heißt dies nicht, es wäre undemokratisch gewesen oder weniger der Erinnerung wert.

Auch der spätere sozialdemokratische Bundeskanzler Helmut Schmidt trug die Uniform der Wehrmacht im Krieg und tat dies mit Stolz wie viele, die in diesem Land verblendet waren zu dieser Zeit. Er trug sie auch, weil Gehorsam ein Wert an sich war. Dies auch für einen Hanseaten wie Schmidt aber noch mehr für die Sprösslinge alter Offiziersfamilien unter denen sich viele alte Namen wie Kleist, Moltke, Yorck-Wartenburg fanden, deren Familien Preußen seit Jahrhunderten gehorsam und treu dienten.

So wurden viele der Männer um Beck und Stauffenberg groß, deren Ehrgefühl noch aus dem Kaiserreich stammte und für die Ungehorsam undenkbar war - wenn es auch schon bei Friedrich dem Großen das ehrenvolle Angedenken eines Offiziers gab, der den Widerstand und damit Ungnade wählte, wo Gehorsam keine Ehre mehr brachte, wie auf dem Grabstein von Johann Friedrich Adolf von der Marwitz steht, der den ganzen siebenjährigen Krieg lang der Kommandeur des Regimes Gendarmes war und die Plünderung der Hubertusburg verweigert hatte und über den Fontane schon so liebevoll erzählte. Dieser hatte die Ungnade gewählt und mit dieser rechneten auch die Offiziere, die den Führer angriffen, den Gehorsam verweigerten gegenüber dem Oberkommandierenden auf den der ganze NS Staat Deutschland zugeschnitten war.

Manche der linken Denker, wenn das nicht schon eine contra dictio an sich ist, meinen das Attentat käme viel zu spät, die Offiziere hätten zu lange gehorcht, wären eben doch die Verantwortlichen für den Vernichtungskrieg im Osten und die Wehrmachtausstellung von Jan Philipp Reemtsma hat uns die Verbrechen der Wehrmacht nur zu deutlich historisch vor Augen geführt. Da gibt es nichts schön zu reden und an diesen Verbrechen und an der Beteiligung am Vernichtungskrieg der Wehrmacht, der von Hitler so befohlen und gewollt war, hätte auch ein gelungener Widerstand nichts geändert.

Nur ist blind für die Wirklichkeit, wer übersieht, wie lang der Weg zum 20. Juli war, wie Joachim Fest auch sein Buch zum Staatsstreich einst untertitelte. Es begann bereits direkt nach der sogenannten Machtergreifung, eskalierte weiter in der Sudetenkrise, die nur durch die Nachgiebigkeit des britischen Kanzlers Chamberlain in München 1938 noch ein lang geplantes Attentat verhinderte, beinhaltet noch viele andere Versuche, in denen vor allem Henning von Tresckow, der auch um die Wolfsschanze eine wichtige Rolle spielte, immer mit dabei war, wie die auf deren Gütern dieses Hauptquatier in Ostpreußen lag, der mutige Graf Lehndorff und seine Frau, der Ribbentrop beherbergte und zugleich den Draht zum Widerstand hochhielt.

Einen Umsturz in einer totalitären Diktatur kann nur erfolgreich durchführen, wer die Mittel der Macht in den Händen hält. Das Deutsche Reich befand sich im Krieg mit seinen Nachbarn, die vorher Versuche der Widerständler noch einen separaten Frieden auszuhandeln, waren gescheitert. Den Krieg stoppen, einen zivilen Kanzler einsetzen, die Massenvernichtung beenden, konnten nur Personen mit direkten Draht zur militärischen Führung, zumal der Führerstaat völlig darauf zugeschnitten war.

Es gab auch in den Offizierskreisen Gegner eines Anschlags, die eine neue Dolchstoßlegende fürchteten, wie sie nach dem Ende des 1. Weltkrieges aufgekommen war und die solche gefährlichen Verführer wie Hitler stark gemacht hatte. Einer der führenden Köpfe dabei war Helmuth James von Moltke, dessen Kreisauer Kreis auf dem schlesischen Gut der Familie, für ein Deutschland nach Hitler und nach dem verlorenen Krieg plante, ein Bündnis von Adel über die Kirchen bis zu Sozialdemokraten und Gewerkschaften suchte, in dem auch etwa Dietrich Bonhoeffer verkehrte, der mit der Frau des anderen führenden Kopfes des Kreisauer Kreises Peter Graf Yorck von Wartenburg eng befreundet war noch aus Berliner Studienzeiten.

Der Widerstand auch des Militärs ist viel älter als der 20. Juli 1944 gewesen, umfasste ein weiteres Feld als Junker, die ihren König wieder wollten, sondern war getragen von vielfach preußischen Offizieren, die mit ihrer Ehre und ihrem Gewissen kämpften und wie Stauffenberg und andere bewusst ihr Leben für andere und ein besseres Deutschland riskierten. Marion Gräfin Dönhoff hat viel des falschen Bildes aus der rechten Ecke korrigiert, die von den ehrlosen Offizieren sprachen, die den Gehorsam verweigert hatten, auch mit ihrem großen Einsatz für die deutsch-polnische Begegnungsstätte auf dem ehemals moltkeschen Gut Kreisau. Dadurch wurde es eine zeitlang um die Erzkonservativen ruhiger und mit der Gedenkstätte im Bendlerblock in Berlin kam der Widerstand endlich in der Mitte der Gesellschaft an und es widerfuhr allen Beteiligten und auch anderen Gruppen endlich die ihnen in einer Demokratie gebührende Ehre.

Statt der rechten Ecke, außer den völlig verlorenen Nazis dort, raunen heute Linke gegen dies Gedenken, reden den militärischen Widerstand schlecht und klein mit dreisten Lügen, auf welche die Bezeichnung Fake News nur zu gut passt. Die neuen Rechten im Umfeld des AfD, mit zumindest fragwürdigem demokratischem Denken, versuchen dagegen den Widerstand und seine Ehre für sich zu missbrauchen, so fragwürdig dies angesichts rassistischer Politik auch ist. So wird von linker Seite bis heute verbreitet, der Widerstand der Offiziere sei nur ein Alibi gewesen, viel zu spät gekommen und hätte nur dem Schutz der Privilegien einer Elite gegolten.

Zugleich werden erwiesene Feinde der Demokratie wie Thälmann, Liebknecht und Luxemburg als Kultfiguren verehrt, weil die Köpfe dieser quasireligiösen Bewegung bis heute nicht in der Demokratie angekommen sind, was deutlich macht, wie schmal der Grat zwischen doppelter Moral und Gewalt auf der linken Seite des politischen Spektrums inzwischen ist, wo einerseits Politiker der Linken den Schwarzen Block verteidigen, dem sie teilweise selbst immer wieder angehören und auf der anderen Seite eine pseudo revolutionäre Rhetorik kultivieren, bei der sie sich als Antifaschisten gerieren, die zugleich die Totengräber der Weimarer Demokratie verehren und den militärischen Widerstand als ehrlos und verspätet formelhaft schlechtreden, weil sie entweder tatsächlich keine Ahnung von historischen Hintergründen haben oder einfach böswillig ihre politische Sekte verteidigen wollen.

Es findet sich dieses Denken zum heutigen Tag und seinem Gedenken bis weit ins demokratische Lager gerade unter Sozialdemokraten, die allerdings sachlich dann meist keine Ahnung haben, sondern an einer undemokratischen Rhetorik festhalten. Solange dieses linke Lager nicht klar abgegrenzt wird und die Lügen der Propaganda ein Ende haben, sollte für jeden Demokraten der Diskurs mit solchen Personen indiskutabel sein, wenn dieser Widerstand heute noch etwas wert sein soll, das Gedenken noch einen Sinn für die Zukunft der Demokratie hat, dann, wenn wir uns der historischen Wirklichkeit stellen, die Lügner offenbaren, die komplexe Geschichte vom langen Weg zum 20. Juli erzählen und diesen Tag nicht länger von ungebildeter linker Propaganda klein reden lassen, da die Beteiligten meist weder etwas von Goerdeler wissen, noch den Kontext der Taten kennen. Die Demokratie sollte es uns Wert sein auch die Versuche zu ihrer Rettung gebührend gegen traditionelle Feinde der Demokratie zu verteidigen.

jens tuengerthal 20.2017

Mittwoch, 19. Juli 2017

Eiferlaster

Eifersucht ist stets
Ein unbeherrschtes Laster
Es hilft Disziplin
jens tuengerthal 19.7.2017

Todeseifer

Will Liebe töten
Wer die Eifersucht auslebt
Die nie Gründe hat
jens tuengerthal 19.7.2017

Suchtgewinn

Was gewinnt nur
Wer eifersüchtig sein will
Fragt sich wer ohne
jens tuengerthal 19.7.2017

Sucheifer

Eifersucht sucht was
Keiner braucht aber die
Liebe stets tötet
jens tuengerthal 19.7.2017

KI 021

Welches Geschlecht sich
Wohl eher am Automat
Befriedigen kann

Mann fehlte sicher mehr
An Komplexität als Frau
Die den Dildo kennt

Nur wer lässt eher
Sich mit viel Gefühl täuschen
Oder geht das nie
jens tuengerthal 19.7.2017

KI 020

Sind Kunstautomaten
Logisch oder nur Witze
Was fürchten wir dann
jens tuengerthal 19.7.2017

KI 019

Sind Männer leichter
Von Maschinen zu täuschen
Da nicht so komplex
jens tuengerthal 19,7.2017

KI 018

Reicht Komplexität
Je weibliche Orgasmen
Zu simulieren
jens tuengerthal 19.7.2017

KI 017

Was ist Kunst künstlich
Wert wenn reproduzierbar
Bleibt es noch Schöpfung
jens tuengerthal 19.7.2017

KI 016

Dichtung vom Rechner
Wäre übermenschlich wohl
Wirklich auch besser
jens tuengerthal 19.7.2017

KI 015

Roboter malen
Mit wohl höchster Perfektion
Zählt noch das Handwerk
jens tuengerthal 19.7.2017

KI 014

Was bleibt an Kultur
Wenn Maschinen schöpfen wird
Kreativ berechenbar
jens tuengerthal 19.7.2017

Dienstag, 18. Juli 2017

KI 013

Wäre es Unglück
Wenn Klügere hier herrschten
Als wir je waren
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 012

Was wird aus dem Mensch
Wenn immer unterlegen
Bleibt uns noch Natur
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 011

Klagen dann Menschen
Gegen Maschinen um Rechte
Wer entscheidet es
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 010

Tragen Maschinen
Verantwortung für Menschen
Oder niemand mehr
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 009

Wer wird regieren
Wenn Rechner klüger werden
Sind sie dann wählbar
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 008

Wer darf entscheiden
Ob Maschinen klüger sind
Mit welchem Maßstab
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 007

Als Geheimagent
Tragen wir Datenspeicher
Längst ständig bei uns
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 006

Cybersex zum Glück
Als Traumwelt der Onanie
Gefühl wird ersetzt
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 005

Gene optimiert
Wie neuronal fokussiert
Funktionieren wir
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 004

Gefühl maschinell
Wird besser nur erledigt
Hormon gibts Chemisch
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 003

Hat noch etwas Sinn
Oder entfällt dieser nun
Weil künstlich nie da
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 002

Gibt es noch Moral
Wenn Automaten für uns
Alles entscheiden
jens tuengerthal 18.7.2017

KI 001

Die Serie der folgenden Gedichte in Form von Haiku befassen sich mit Künstlicher Intelligenz (KI). Da der Verfasser sich naturgegeben noch mit seinen geringen Mengen natürlicher Intelligenz dem Thema zuwendet, mag es unvollständig sein und ist nichts als eine lyrische Suche nach Antworten auf die wichtigsten Fragen der Zeit zum Thema KI. Sie sind subjektiv, ohne technische Intelligenz der schlichte Blick des Beobachters in einer Welt, die sich täglich neu dieser Frage stellen muss und auch eine Reaktion auf die massive Warnung des Chefs von Tesla Elon Musk.

Wann ist Intelligenz
Künstlich oder kann sie nie
Sein außer menschlich

Bleibt was uns ähnelt
Stets nur der Versuch ohne
Hoffnung auf Gleichheit

Ein Näherungswert
Statistische Illusion
Suche nach Wahrheit
jens tuengerthal 18.7.2017

Montag, 17. Juli 2017

Humanrobo

Kann der Automat
Menschlich werden oder
Spiegelt er uns nur
jens tuengerthal 17.7.2017

Lebenstechnik

Technik lässt Leben
Manchmal auch überleben
Wie menschlich ist das
jens tuengerthal 17.7.2017

Automensch

Mensch und Maschine
Sind immer Gegensätze
Oder Ergänzung
jens tuengerthal 17.7.2017

Naturtech

Technik ist Natur
Des Menschen nur angewandt
Nur was macht uns aus
jens tuengerthal 17.7.2017

Menschtech

Ist Technik menschlich
Weil von für Menschen gebaut
Oder logisch nie
jens tuengerthal 17.7.2017

Natürnicht

Was ist natürlich
Kommt es auf die Natur an
Wer zieht da Grenzen
jens tuengerthal 17.7.2017

Naturtod

Kann Natur sterben
Was bliebe von uns ohne
Können wir wissen
jens tuengerthal 17.7.2017

Linearzyklisch

Natur ist endlich
Zugleich auch noch unendlich
Im stirb und werde

Immer weg nie da
Leben endet im Zyklus
Immer da nie weg

Wenn Sein endlich ist
Natur zyklisch endlos
Wird es paradox
jens tuengerthal 17.7.2017

Naturkreis

Natur drehe sich
Im ewigen Kreis des Seins
Sagt noch der Glauben

Für jeden von uns
Ist es eher Gerade
Als Zyklus noch je

Manche glauben noch
Das alles wiederkehre
Was längst nicht mehr ist
jens tuengerthal 17.7.2017

Allnatur

Wenn alles Natur
Ist fragt sich was keine mehr
Wer unterscheidet
jens tuengerthal 17.7.2017

Naturheil

Wann ist Natur heil
Welcher Zustand gefällt uns
Was mögen wir nicht

Ist die Heilslehre
Von unberührter Natur
Nur Aberglaube

Bremsen wir uns tot
Aus Angst vor der Entwicklung
Ist alles Natur
jens tuengerthal 17.7.2017

Naturzurück

Zurück zur Natur
Rief schon Rousseau zur Tarnung
Der Inkontinenz

Wie reaktionär
Ist wer zurück will immer
Auch in der Natur

Gibt es ein zurück
Im Leben überhaupt je
Was will Bewegung
jens tuengerthal 17.7.2017

Sonntag, 16. Juli 2017

Champagnerlaune

Gieße langsam den Champagner
Kühl kitzelnd in deinen Bauchnabel
Lasse ihn lustvoll etwas überlaufen
Schlecke was überläuft nun auf
Während die bitzelnde Lust noch
In deinem Nabel sanft perlt dich
Dort kitzelt dass tiefere Perle
Schon erwartungsvoll zuckt
Doch muss sie sich gedulden
Bis ich den Perlwein lustvoll
Aus der Vertiefung im Bauch schlürfte

Spüre deinen Atem heißer werden
Deine schönen Brüste fest stehen
Während ich die letzen Tropfen
Von deinem perfekten Bauch lecke
Doch bevor ich mich der Mitte
Endlich zuwende küsse ich noch
Den stolzen Busen der sich mir
Größer und schöner als je wohl
Vom kühlen perlen völlig verzückt
Entgegenwölbt vollkommen geformt

Dann ganz langsam gieße ich dir
Den Champagner auf den Venushügel
Wo er sich in deinen dunklen Locken
Langsam seinen Weg hinab erst sucht
Öffne deine schon feuchten Lippen
Mit meiner Zunge fordernd lustvoll
Stoße kurz mit der Zunge in dich
Deinen Saft zu trinken bevor ich
Nach oben wandernd wieder doch
Zum Perlentaucher bei dir werde
Wo sich dann mit der heißen Zunge
Von unten kühler Perlwein von oben
Den mons verneris hinablaufend mischt
Sich diese Mischung zu einem neuen
Höhepunkt bei dir findet in dem du
Dein Becken zuckend gegen mich
Drückst bis du Erleichterung findest
Alles fließt an dir wieder wahr wird

jens tuengerthal 16.7.2017

Fernlust

Dir von Ferne ganz nah
Mit Worten dich streicheln
Sanft über deinen Körper
Seine Rundungen liebkosen
In den Öffnungen versinken
Zungig zuerst um deine Lust
Ganz zu schmecken dich
Auch in mir zu haben bevor
Du dich mir überall öffnest
Sanft im Anfang werde ich
Immer fordernder in den
Berührungen deines Körpers
Der mit jedem Kuss verzaubert
Immer schöner mir noch wird
Besteige Zunge voran alle
Deine Hügel um mich dort
Ihre Spitzen verschlingend
Deiner Lust vorspielig zu widmen
Unter deiner Mitte endlich
Meine Lippen ganz ohne Scham
Auf deinen dort die so offen
Sich beim Perlentauchen dann
Wild längst an mir reiben bis
Die Sehnsucht nichts mehr hält
Du mich tief in dich steckst
Bis wir so eins wieder ganz
Uns zusammen erlöst endlich
Ineinander ergießen in der
Schönsten Erfüllung von
Liebe und Lust
jens tuengerthal 16.7.2017

Liebessinn

Braucht Liebe je Sinn
Ist höchstes Glück Sinn an sich
Macht alles egal
jens tuengerthal 16.7.2017

Sexsinn

Hat Sex einen Sinn
Oder ist es einfach schön
Natur zu folgen
jens tuengerthal 16.7.2017

Seinszeit

Haben wir eine
Zeit im Leben oder nie
Nehmen wir sie uns
jens tuengerthal 16.7.2017

DaSein

Wann sind wir erst da
Was macht unser Dasein aus
Mehr sein oft als da
jens tuengerthal 16.7.2017

Natursein

Wir sind stets Natur
Ist so alles natürlich
Was wäre künstlich

Sein mit der Natur
Kämpft auch gegen seine
Sehnsucht nach Genuss

Was bleibt an Natur
Wenn Menschen alles machen
Sind wir dann künstlich
jens tuengerthal 16.7.2017

Seinszweck

Hat Sein einen Zweck
Ist es auch zwecklos noch da
Brauchts Berechtigung
jens tuengerthal 16.7.2017

Sinnfrage

Wie sinnvoll ist die
Sinnfrage oder schafft sie
Probleme fragend
jens tuengerthal 16.7.2017

Samstag, 15. Juli 2017

Dauerliebe

Hält Liebe immer
Auf Dauer oder eher
Nie nach der Natur

Die Natur sucht stets
Neues und Wechsel als Reiz
Liebe wächst langsam

Was Liebe wohl ist
Fragt nie einer der sie kennt
Könnten wir meinen

Kenne die Liebe
Habe sie dabei gefunden
Lasse sie leben

Doch was weiß ich schon
Von der Liebe nur wie sehr
Glücklich sie mich macht

Niemals können wir
Wissen ob Liebe besteht
Doch fühlen genügt

Glaube an nichts mehr
Als die Liebe im Leben
Das genügt zum Glück
jens tuengerthal 15.7.2017

Lustwach

Wie bleibt die Lust wach
Wenn du alles schon kennst
Am und im andern

Erfahrung spricht für
Liebe die doch alles kann
Wenn wir nur wollen

Der Reiz des neuen
Verliert sich irgendwann
Dann zählt Erfüllung

Selten nur kommen
Zwei auch immer zusammen
Wenn ist es perfekt

Wer sich so findet
Bleibe glücklich stets dabei
Besser wird es nie

Alles zu haben
Mit einer macht doppelt froh
Beide genießen

Nie mehr zu suchen
Befreit für höchsten Genuss
Der langsam erst kommt
jens tuengerthal 15.7.2017

Lustleben

Unsre Lust leben
Ist alles was wir können
Genießen wir es

Was erhält die Lust
Auf Dauer mehr als Genuss
Welcher macht glücklich

Danach zu suchen
Macht ein Leben zufrieden
Was wollen wir sonst
jens tuengerthal 15.7.2017

Gottfrei

Sein ohne Götter
Die Natur einfach lieben
Macht menschlich glücklich

Das Glück der Götter
Mag diese glücklich machen
Menschen sind irdisch

Frei von Göttern sein
Heißt eigenes Glück leben
Genießen wir es
jens tuengerthal 15.7.2017

Glückskur

Statt Aberglauben
Lieber das Glück zu suchen
Befreit auf Dauer

Freiheit vom Glauben
Ist wichtiger als in ihm
Glücklich zu bleiben

Epikur lesen
Träume leben statt beten
Der Schlüssel zum Glück
jens tuengerthal 15.7.2017

Reformationstrauer

Wir feiern dies Jahr
Reformation als Freiheit
Dabei störte sie

Der Kampf um Glauben
Behinderte das Denken
Noch viel zu lange

Freiheit des Christen
Bleibt eine contra dictio
Logisch betrachtet

So gab es keine
Renaissance im alten Reich
Der Aufbruch fehlte

Darum nun trauern
Satt den Antisemiten
Luther zu loben

Dafür können wir
Zur Renaissance aufbrechen
Endlich befreit dann

Glauben ablegen
Auf den Verstand lieber nun
Setzen passt besser
jens tuengerthal 15.7.2017

Rerenaissance

Wiedergeburt ist
Esoterischer Unsinn
Alles kommt wieder

Was brauchen wir heut
Als eine Renaissance der
Freiheit im Denken

Mensch und Natur
Nach dem antiken Vorbild
Wirken zusammen

Epikur folgen
Die Götter vergessen um
Leben zu lieben

Lukrez neu lesen
Die Welt verstehen wollen
Alles ist Natur

Namen klingen nach
Mehr mit einer Geschichte
Aus alten Zeiten

Wiedergeburt bleibt
Unsinn nur klüger ist wer
Alles kommen sieht
jens tuengerthal 15.7.2017

Platzerotik

Um den Platz tingeln
Menschen auf der Suche noch
Erotik knistert

Der Flaneur schaut zu
Wie sie sich hier umschwärmem
Ankommen wollen

Beobachter sein
Von fremder Suche nach Lust
Ist glücklich schöner

Die Schönste haben
Nicht mehr suchen je müssen
Macht den Tanz komisch

Lächle gelassen
Sehe andere träumen
Auf ihrer Suche
jens tuengerthal 14.7.2017

Freitag, 14. Juli 2017

Neohumanismus

Brauchen wir heute
Den Neohumanismus
Für mehr Menschlichkeit

Wo Röhren leuchten
Statt Kerzen flackern sammeln
Maschinen Wissen

Zurück zur Natur
Oder ist Technik heute
Unsere Natur

Dazwischen suchen
Wir Wege in der Zukunft
Was bleibt noch menschlich

Soll auch die Technik
Menschlicher für uns werden
Lieber weg von ihr

Roboterliebe
Oder altes entdecken
Um glücklich zu sein

Was macht Menschen aus
Das Imitat der Natur
Oder Anpassung
jens tuengerthal 14.7.2017

Humanistmuss

Ab zu den Quellen
Wollten die Humanisten
Ganz neu wie zurück

Mensch ist Mitte
Mehr Bildung höchstes Ziel mit
Wissen und Tugend

Wahre Bestimmung
Durch Nachahmung erkennen
Zur Menschennatur
jens tuengerthal 14.7.2017

Orasmuss

Erasmus der Fürst
Der Humanisten ist noch
Da in Europa

Freier Geist und Spott
Des Kaiserlehrers blieben
Wacher als Luther

Frieden und Freiheit
Verteidigte der heute
Studentenpate

Weniger Drama
Dafür mehr Vernunft bleiben
Vorbild für morgen

Aus Rotterdam einst
Von England bis Basel wohl
Reisen und Schreiben

Ein Brückenbauer
Wie Vielschreiber mit tausend
Worten wohl täglich

Humanismus lebt
Noch im Geist des Erasmus
Wie vieler Kinder
jens tuengerthal 14.7.2017

Lutherwar

Luther war einer
Der einmal viel bewegte
Unklar wer er war

Antisemit nur
Revolutionär bedingt
Reformer sicher

Renaissancebremse
Föderalismusvater
Mönch der heiratet

Treuer Untertan
Religionskriegspate wohl
Erster Deutschlehrer

Abergläubisch noch
Immer kritischer Zweifler
Fleichwerdungsgläubig

Bibelübersetzer
Sprachschöpfer dabei dem Volk
Auf das Maulschauer

Bis heute vielen
Was wenn auch allen anders
Als er einst gedacht
jens tuengerthal 14.7.2017

Donnerstag, 13. Juli 2017

Rechtgut

Ist Recht logisch gut
Genügt nicht schon rechtmäßig
Um gültig zu sein

Sind gut und böse
Jemals rechtliche Fragen
Hat Moral noch Wert

Was verteidigt Recht
Außer der Ordnung allein
Welchen Wert hat es
jens tuengerthal 13.7.2017

Rechtsohnmacht

Recht lebt vom Glauben
Doch gehorchen zu müssen
Keine Macht ohne

Wer sich widersetzt
Wird gezwungen zu glauben
Es müsse so sein

Kein Recht ohne Macht
Es durchzusetzen auch wenn
Wer es Unrecht nennt
jens tuengerthal 13.7.2017

Rechtsbrecher

Eisbrecher bahnen
Wege aber Rechtsbrecher
Werden zu Verbechern

Rechtsbruch ist heilsam
Wo Unrecht herrscht sogar
Alternativlos

Wer darf entscheiden
Außer Richtern im Rechtsstaat
Was für wen Recht ist
jens tuengerthal 13.7.2017

Rechtslinksstaat

Den Rechtsstaat bedroht
Der Extremismus immer
Verletzt die Freiheit

Wer Recht infrage stellt
Wäre dann immer ein Feind
Unklar bei Unrecht

Irrt wer Gewalt wählt
Immer oder nur manchmal
Wenn es Unrecht bleibt
jens tuengerthal 13.7.2017

Gerechtsstaat

Wie gerecht ist der
Rechtsstaat oder natürlich
Nie außer formal

Was wäre gerecht
Gibt es je Gerechtigkeit
Außer als Idee

Recht ist Kompromiß
Fraglich was besser wäre
Ist die Welt gerecht
jens tuengerthal 13.7.2017

Mittwoch, 12. Juli 2017

Warhaftung

Was war je wirklich
Können wir etwas wissen
Von der Geschichte

Mutmaßen wir nicht
Nur in unserm Horizont
Wie weit er auch sei

Ist Wahrnehmung noch
Teil der Wirklichkeit oder
Schaffen wir sie neu
jens tuengerthal 12.7.2017

Histörchen

Geschichte ist mein
Tor zur Welt lustvoll erzählt
Brücke aus der Zeit
jens tuengerthal 12.7.2017

Geschichtskultur

Kultur braucht Pflege
Zuvorderst der Geschichte
Die uns erst machte

So will Geschichte
Erzählt werden als Roman
In dem wir leben

Was uns dann mitnimmt
Auf die Reise durch die Zeit
Lässt Kultur leben
jens tuengerthal 12.7.2017

Kulturgeschichten

Kulturgeschichte
Ist die Brücke von mir zur
Welt die ich bestaun

Der Zusammenhang
Erst gestaltet die Welt neu
Lerne verstehen

Geschichte ist was
War und lässt damit wieder
Verstehen was wird
jens tuengerthal 12.7.2017

Familienliebe

Liebe suchen wir
Manchmal finden wir sie auch
Wo wir geboren

Was immer da ist
Muss seinen Wert erringen
Im Alltag stets neu

Liebe als Basis
Baut Kultur auf ein Gefühl
Fraglich ob das hält
jens tuengerthal 12.7.2017

Familienkultur

Die Familie
Hat ihre je eigene
Kultur noch immer

Manche pflegen sie
Andre denken nicht daran
Leben es einfach

Die Tradition ist
Der Anfang als Gewohnheit
Geht sie verloren
jens tuengerthal 12.7.2017

Kulturfamilie

Wurzel der Kultur
War immer die Familie
Als Keim der Menschheit
jens tuengerthal 12.7.2017

Dienstag, 11. Juli 2017

Sagenhaft

Nibelungen sind
Nie so gelungen nur alt
Germanisch vielleicht

Burgunder waren
Diener Roms bis Gunther einst
Belgien sich holte

Gemetzel danach
Wurden Heldensage der
Völkerwanderung
jens tuengerthal 11.7.2017

Hermännlich

Hermann schlug Varus
Im Teutoburger Wald einst
Wurde lang gelehrt

So genau wissen
Wir das alles wieder nicht
Stört eher keinen

Guerilla siegte
Gegen Legionen im Wald
Helden wie Vietkong
jens tuengerthal 11.7.2017

Römerbild

Das Bild der Römer
Von den Germanen brachte
Tacitus zu uns

Ob es real ist
Scheint fraglich nur mehr haben
Wir bis heute nicht

Der Germane war
Ermahnung für die Römer
Nicht zu erschlaffen
jens tuengerthal 11.7.2017

Wurzelkunde

Germanen lebten
Einst wo Deutschland heute ist
Mehr ist ungewiss

Schon der Name heißt
Viel und keiner weiß genau
Was oder woher

So bleiben Sagen
Um Wurzeln zu verstehen
Doch nur sagenhaft
jens tuengerthal 11.7.2017

Montag, 10. Juli 2017

Walddeutsch

Deutsche lieben Wald
Grüne regieren sogar
Förster sind Helden

Die deutsche Eiche
Ist Kulturfundament mehr
Als alle Bücher

Zwerge und Riesen
Mächtige Frauen herrschen
Wie bei Tacitus
jens tuengerthal 10.7.2017

Nachbarstreit

Der schlimmste Deutsche
War Österreicher bis ihn
Die Deutschen wählten

Österreich war deutsch
Bis ein Franzos es trennte
Dann blieb es halt so

Karl teilen wir auch
Mit Frankreich als den Großen
Wilhelm wollt keiner
jens tuengerthal 10.7.2017

Kulturdeutsch

Stolz auf die Kultur
Wären die Deutschen zurecht
Anders die Nation

Leider ist es meist
Umgekehrt öffentlich laut
Fahne statt Dichtung

Weniger Fahne
Dafür mehr Verse täte
Allen hier besser
jens tuengerthal 10.7.2017

Goethdeutsch

Goethe riet Deutschen
Lieber menschlich statt auch noch
Nation zu werden

Weimar statt Frankfurt
Wählte der Dichter weise
Provinz macht Promis

Von Goethe lernen
Täte Deutschland bis heute
Besser als beten
jens tuengerthal 10.7.2017

Natiotürlich

Andere Länder
Sind natürlich national
Deutsche mehr peinlich
jens tuengerthal 10.7.2017

Wesensdeutsch

Am deutschen Wesen
Sollte die Welt genesen
Heut an Exporten
jens tuengerthal 10.7.2017

Sprachreich

Deutschland als Sprachraum
Ist heut nich mal mehr Hymne
Nur was verbindet
jens tuengerthal 10.7.2017

Deutschlich

Was ist heute deutsch
Noch national oder nie
Mehr nur ordentlich
jens tuengerthal 10.7.2017

Sonntag, 9. Juli 2017

Beischlaf

Beischlaf ist wichtig
Mehr noch als Sex sagt er
Über das passen

Wer zusammen kommt
Hat schon fast alles fürs Glück
Der Rest kommt im Schlaf

Wo alles so passt
Schlafe ich so gut wie wir
Zuvor noch kamen

Brauche weniger
Schlaf als je noch allein
Schöpfe Kraft aus uns

Die Lust findet sich
Dann allein ganz natürlich
Wie der sonst Atem

Alles in einer
Haben ist wohl höchstes Glück
Denke ich glücklich
jens tuengerthal 9.7.2017

Lustwissen

Wissen braucht Lust nie
Sie folgt geil nur der Natur
Dein Wollen genügt

Zu wissen wie sehr
Du dies lesend auch wohl willst
Macht mich feucht genug

Oder ist Hoffnung
Geiler noch als Wissen dort
Sehnsucht nach einer
jens tuengerthal 9.7.2017

Regelmäßig

Verliebt in deines
Busens regelmäßig noch
Wachsende Schönheit

Träume nun davon
Die frisch entblößten Lippen
Zart feucht zu küssen

So lässt der Zyklus
Der Natur Sehnsucht wachsen
Gibt den Träumen Form
jens tuengerthal 9.7.2017

Teelesen

Beim Tee lesen nimmt
Sich doppelt Zeit für beides
Urteilt ausgewogen

Wer so erlesen
Als Genießer entscheidet
Ist glaubwürdiger

Was sonst sollten wir
Wollen als so gelassen
In allem zu sein
jens tuengerthal 9.7.2017

Ruheabstand

Bremsweg braucht Abstand
Zur Sicherheit ist besser
Weiter abzuwarten

Wer vorschnell urteilt
Hat immer Vorurteile
Was allen schadet

Nichts meinen macht frei
Wenn alle meinen müssen
Ist Ruhe stärker
jens tuengerthal 9.7.2017

Gipfelruh

Der Gipfel ist aus
Zeit zur Ruhe zu kommen
Statt zu urteilen
jens tuengerthal 9.7.2017

Bessertee

Besser abwarten
Und Tee trinken als meinen
Schneller sei besser
jens tuengerthal 9.7.2017

Teezeit

Tee trinken braucht Zeit
Zubereitung wie Genuss
Sie sich nehmen lohnt

Der Tee wird besser
Ruhe wirkt immer länger
Gelassenheit bleibt

Teetrinker haben
Mehr Zeit verlieren nie mehr
Als sie gewinnen
jens tuengerthal 9.7.2017

Urteilsruhe

Ein gutes Urteil
Braucht Ruhe sowie Abstand
Nehmen wir uns Zeit
jens tuengerthal  9.7.2017

Abstieg

Auf den Gipfel folgt
Der Abstieg wenn es nicht mehr
Höher geht endlich
jens tuengerthal 9.7.2017